Radfahren lernen ist kinderleicht, sagt man. Nun ja. Das stimmt zwar, aber aller Anfang ist dennoch schwer, auch wenn die Grenze nur im Kopf besteht. Mit der Hilfe von ein paar Freunden oder der Eltern gelingt das Kindern eigentlich wirklich schnell. Die ängstliche Frage “Hältst du mich noch?” und das geheuchelte “Ja, sicher” sind vielleicht noch vielen in Erinnerung. Wer es im Kindesalter nicht geschafft hat, für den werden die Hürden allerdings dann später höher. Nicht, weil es grundsätzlich schwieriger würde, Radfahren zu lernen, aber manch einer geniert sich später, dies nicht zu können und schreckt vor den entscheidenden kippeligen Versuchen in der Öffentlichkeit zurück. Doch keine Sorge, dafür gibt es vielfältige Hilfe. Der ADFC beispielsweise bietet in vielen Regionen Erwachsenenfahrkurse an und für Senioren gibt es spezielle Auffrischungskurse. Auch für viele Kriegsflüchtlinge aus Regionen, in denen das Radfahren keine so große Rolle spielte, gibt es Angebote, z.B. das der Bikeygees für geflüchtete Frauen. Und tröstlich zu wissen: Ganz so hart wie in diesem Anime-Clip, bei dem 2 Freunde einem Dieb hinterherhechten wollen und sich der Bestohlene ein Rad ausleihen will, ist es wirklich nicht. Noch nicht mal ein echter Sturz wie hier ist zwangsläufig. Wer Animes kennt, ahnt, dass die harten Jungs hier aus einer Mücke einen Elefanten machen 😉

 

Text: M. Stoß