Die Reduzierung der Nachtzug-Verbindungen 2014 und die Ankündigung der Bahn im letzten Jahr, bis Ende 2016 keine  Nachtzug-Fahrten mehr anbieten zu wollen, hat viele Bahnfans frustriert. Auch Geschäftsreisende mit passendem Start-Ziel in einer der angefahrenen Metropolen sind in Gefahr, jetzt wohl mit dem Trolly häufiger zum Gate zuppeln müssen. Abends einsteigen, durchschlafen und morgens mit einem frischen Croissant und Kaffee geweckt werden, steht jedenfalls zukünftig nicht mehr im Serviceangeobt der DB. Der Bahn haben die zahlreichen Busverbindungen im Fernverkehr schwer zu schaffen gemacht und sie sieht keine wirtschaftliche Perspektive mehr im Betrieb von Nachtzug-Linien. Nach Informationen der Wirtschaftswoche verursachen die Nachtzüge bei einem Jahresumsatz von 100 Millionen Euro einen Verlust von sage und schreibe 40 Millionen. Auch die Schweizer Bahnen werden wohl aus dem Geschäft aussteigen. Des einen Leid, des anderen Freud: die Österreichischen Bundesbahnen ÖBB sehen durchaus noch eine Zukunft für nächtliche Bahnreisen in bequemen Schlafwagen. Sie will mit Investitionen von ca. 500 Millionen Euro verstärkt Verbindungen nach Deutschland, in die Schweiz und nach Italien anbieten. Dazu müssen die entsprechenden Züge angemietet oder gekauft werden, eine machbare Herausforderung, wenn die Konkurrenz ihr rollendes Material abstößt, darunter erst 12 Jahre alte modernste Schlafwagen aus den CityNightLine-Verbindungen. Die Bahn wird dagegen zukünftig verstärkt auf ICE-Züge setzen, die nachts durchfahren. Betten oder Schlafsessel wird es dort natürlich nicht geben. Was man/frau damit gelegentlich noch einbüßen könnte, ist erst nach Betrachten unseres Videos der Woche ganz zu ermessen. Hach…